IN SITU PARADISE

1. BIENNALE LINDAU

Das Paradies – ein Ort jenseits der Welt oder gibt es womöglich doch eines auf Erden zu finden? In der Gemeinschaft mit anderen, im gesellschaftlichen Miteinander? Ist es gar in uns selbst verborgen?

Mit dem Format Biennale präsentiert das Kulturamt der Stadt Lindau eine neue Plattform für junge, zeitgenössische Kunst, die sich mit der Lokalität in Spannung zu außenstehenden Perspektiven auseinandersetzt. Teilhabe und Partizipation sind die Basis der Biennale: Kooperationen mit lokalen Initiativen, Unternehmen und Bürger:innen. Die Biennale will ein „Wir-Gefühl“ aus der Stadt heraus erzeugen. Die Künstler:innen setzen sich mit der Stadt auseinander, treffen die Menschen, die hier leben, arbeiten und entwickeln gemeinsam Projekte und Kooperationen.

Die Ausstellung präsentiert temporäre Installationen im öffentlichen Raum und künstlerische Ereignisse wie Performances, Konzerte, Interventionen und Happenings.

Die erste Ausgabe IN SITU PARADISE lädt dazu ein, gemeinsam Orte (wieder) zu entdecken und mitzugestalten. Mit dem Gedanken eines in situ Paradieses lädt die Künstlerische Leiterin Sophie-Charlotte Bombeck junge zeitgenössische Künstler:innen dazu ein, einzelne Orte dauerhaft oder wiederholt zu bespielen. Der thematische Fokus liegt sowohl auf dem Natur- bzw. Stadtraum als auch auf dem sozialen und gesellschaftlichen Raum. Die Künstler:innen sind dazu angehalten, ein Spannungsverhältnis zwischen autonomen und kontextuellen Werken zu schaffen und sich mit den Gegebenheiten des urbanen Raum Lindaus sowie den Menschen, die hier leben und arbeiten auseinanderzusetzen. Alle Werke sind somit für oder mit Lindauer:innen entstanden.

Teilnehmenden Künstler:innen

Anselma Murswiek, Association for the Palliative Turn, Bernd Josef Bartolome, Camill von Egloffstein, Dana Greiner, Esther Zahel, Felix Rodewaldt & Thilan Stiller, Jaemin Lee, Julia Klemm, Karolin Schwab, Lea Grebe, Magdalena Waller, Manuel Strauß, Maria Anwander, Martin Pfeifle, Olav Westphalen, Olga Golos, Patrick Ostrowsky, Peter Zahel, Pfeifer & Kreutzer, Schirin Kretschmann, Tim Deussen, Toshihiko Mitsuya

WANN?

Von Mai bis September 2022. Im Laufe des Monats Mai werden die Kunstwerke nach und nach in Lindau entstehen. Ab 18. Juni ist die Ausstellung komplett aufgebaut und kann bis einschließlich September besucht werden.

FÜHRUNGEN

Führungen können jederzeit per Augmented Reality über die Biennale-App kostenlos gemacht werden.

Außerdem können Sie hier Stadtführungen zur Biennale buchen. Kuratorin Führung auf Anfrage: Email senden

WO?

Die Biennale findet im gesamten Stadtgebiet Lindau statt und kann zu jeder Tageszeit besucht werden. Alle Kunstwerke werden im öffentlichen Raum ausgestellt. Unsere Biennale-App mit Standortfunktion steht kostenfrei zur Verfügung.

BIENNALE APP

Die kostenfreie Biennale App führt Sie auf Ihrer Erkundungstour über die Biennale mit einer interaktiven Karte mit Film, Text und Augmented-Reality sowie durch (AR) Kunstwerken der Künstler:innen wird der Ausstellungsraum digital erweitert.

Die „Lindau AR“ APP ist hier verfügbar:
GOOGLE PLAY
und APLLE STORE